INFOS FÜR EINSATZSTELLEN
Foto: Anna Schäflein

 

1. Beginn, Dauer und Umfang des BFDs

  • jeweils zum 1. eines Monats
  • 6 bis 18 Monate
  • 20,5 bis 40,0 Stunden wöchentlich
  • die Ableistung ist auch in Abschnitten möglich (mind. 3 Monate pro Abschnitt)
  • für einen Freiwilligen ist nach 5 Jahren wieder ein neuer Einsatz möglich

 

2. Kosten für die Einsatzstelle

Die Einsatzstelle zahlt dem Freiwilligen ein Taschengeld sowie die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge. Der Gesamtbetrag wird vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) mit bis zu 350 Euro erstattet.
Des Weiteren zahlt die Einsatzstelle einen Beteiligungsbetrag von 180 Euro monatlich an die LKJ Niedersachsen.


Beispielrechnungen:

A: Wochenarbeitszeit: 20,5 Stunden

  • Taschengeld: 212 Euro
  • Sozialversicherungsbeiträge: Variieren nach Alter, beruflicher Vorbeschäftigung des Freiwilligen
  • max. Erstattung des BAFzA: 350 Euro
  • Beteiligungsbeitrag der Einsatzstelle an die LKJ Niedersachsen: 180 Euro

Summe monatlicher Kosten der Einrichtung: ca. 180 Euro

B: Wochenarbeitszeit: 28,5 Stunden

  • Taschengeld: 295 Euro
  • Sozialversicherungsbeiträge: Variieren nach Alter, beruflicher Vorbeschäftigung des Freiwilligen
  • max. Erstattung des BAFzA: 350 Euro
  • Beteiligungsbeitrag der Einsatzstelle an die LKJ Niedersachsen: 180 Euro

Summe monatlicher Kosten der Einrichtung: ca. 180 Euro

 

C: Wochenarbeitszeit: 40 Stunden

  • Taschengeld: 414 Euro
  • Sozialversicherungsbeiträge: Variieren nach Alter, beruflicher Vorbeschäftigung des Freiwilligen
  • max. Erstattung des BAFzA: 350 Euro
  • Beteiligungsbeitrag der Einsatzstelle an die LKJ Niedersachsen: 180 Euro

Summe monatlicher Kosten der Einrichtung: ca. 180 Euro


WICHTIG: Die LKJ kann über konkrete Bezugsgrößen von Arbeitslosengeld, Sozialleistungen, Rente und Sozialversicherung keine rechtsverbindliche Auskunft geben! Für die Beantwortung dieser Fragen sollte Ihr/e Freiwillige/r bitte vor Beginn des Dienstes zu Sachbearbeitern des Jobcenters, der Krankenkasse oder der Rentenversicherung gehen. Freiwillig kann zusätzlich eine Pauschale für Unterkunft und Verpflegung (beides SV-pflichtig) gezahlt werden.


 

3. Anerkennung als Einsatzstelle

Bevor ein/e Freiwillige/r seinen/ihren Dienst antreten kann, muss die Einsatzstelle durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt werden. Nur gemeinwohlorientierte Einrichtungen werden anerkannt (zu belegen durch Freistellungsbescheid oder Ähnliches). Interessierte Einrichtungen wenden sich an die LKJ für weitere Informationen zum Bewerbungsprozedere unter: freiwilligendienste(a)lkjnds.de.

 

4. Fortbildung der BFDler

  • ein Seminartag pro Monat, unabhängig von der wöchentlichen Stundenzahl
  • davon 2 bis 3 Tage über die LKJ Niedersachsen, weitere Tage über individuell wählbare Angebote nach Wunsch und Bedarf

Wenn sich die Zeit verkürzt bzw. verlängert, werden die Tage angepasst. Die Einsatzstelle stellt die Freiwilligen für die Bildungstage frei. Reisekosten und Fahrtkosten zu Bildungstagen werden von der Einsatzstelle erstattet.

5. Nachweis

Die Freiwilligen erhalten nach Abschluss ihres Bundesfreiwilligendienstes eine Bescheinigung und ein Zertifikat über die geleisteten Seminare von der LKJ Niedersachsen.

 


Die Förderer des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung in Niedersachsen